Argentinien steckt im dritten Jahr in einer tiefen Wirtschaftskrise. Das Land ist mit 130 Milliarden Dollar verschuldet. Mit Krediten des Internationalen Währungsfonds (IMF) und massiven Ausgabenkürzungen will die Regierung von Präsident Fernando De la Rúa den Staatshaushalt stabilisieren. Das siebente Sparprogramm seit 1999 hat jedoch zu massiven Protesten in der Bevölkerung geführt. In der vergangenen Woche einigten sich die Regierung in Buenos Aires und der IMF auf einen Beistandskredit für Argentinien über 8 Milliarden Dollar.
Neue Zürcher Zeitung, Ressort Ausland, 31. August 2001, Nr.201, Seite 5